
Gottfried Keller Novelle
Kleider machen Leute
Ein mittelloser Schneider wird für einen Grafen gehalten. Wie entsteht dieses Bild – und welchen Anteil hat Wenzel selbst daran?
Erprobungsfassung
Werk entdecken1819–1890
Schein, Sein und der Blick der anderen. Keller verbindet genaue Beobachtung mit feiner Ironie und Fragen nach Anerkennung und Verantwortung.
In Gottfried Kellers Erzählwelt sind gesellschaftliche Urteile selten so sicher, wie die Figuren glauben. Ein Mantel, eine Geste oder ein Schweigen kann genügen, damit andere sich ein Bild machen. Der Erzähler lässt uns genauer hinsehen: Mitgefühl und komische Distanz, Scham und Selbstbehauptung bleiben nebeneinander bestehen. Diese Mehrdeutigkeit macht Keller zu einem eigenständigen Autor innerhalb der Reihe.


Gottfried Keller · Novelle
Ein mittelloser Schneider wird für einen Grafen gehalten. Wie entsteht dieses Bild – und welchen Anteil hat Wenzel selbst daran?
Erprobungsfassung
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